Paw – der tägliche Rest Client Helfer

Heute spricht inzwischen jeder über Microservices und den damit einhergehenden WebServices. Viele alte SOAP WebServices werden durch REST Services ersetzt. Neue WebServices werden überwiegend mit REST bereitgestellt. Umso wichtiger ist es einen guten Client zur Hand zu haben der einen das Testen so einfach wie möglich macht.

Ausprobiert habe ich inzwischen einige Tools. Dazu gehört unter anderem die Firefox Erweiterung RESTClient, a debugger for RESTful web services oder der in Java geschriebene RESTClient is a Java application to test RESTful webservices.
Durch einen Arbeitskollegen wurde ich dann schließlich auf Paw – The ultimate Rest Client for Mac hingewiesen. Anfangs habe ich Paw gar keine große Aufmerksamkeit geschenkt da ich mit dem RESTClient eigentlich all meine Testfälle abdecken konnte – das war allerdings auch noch zu einer Zeit wo ich noch nicht täglich mit REST Schnittstellen zu tun hatte. Das hat sich inzwischen geändert. Ich fande es dann doch etwas umständlich über den RESTClient jeden Request in einer Datei separat abzuspeichern und bei auf sich aufeinander aufbauenden Flows jeden einzelnen Request zu laden und das Ergebnis des vorherigen Requests zwischenzuspeichern und einzufügen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich an Paw erinnert und mir die Testversion installiert.

Passenderweise gibt es bei Zalando eine public API die sich super zum Testen und rumspielen anbietet. Da wir mit Swagger arbeiten wäre es natürlich super wenn Paw einen Swagger Importer besitzt. Zufälligerweise ist dies der Fall. Neben cURL, Name Randomizer, Python + Requests und vielen anderen hilfreichen Extensions gibt es auch einen Swagger Importer. Einmal importiert, stehen alle verfügbaren Resourcen zur Verfügung, ähnlich wie es über die Zalando API Swagger UI Seite der Fall ist.

Paw in action

Ich muss sagen, je länger man mit Paw arbeitet, desto mehr lernt man es lieben. Funktionen wie das hinzufügen von OAuth2 Informationen, dynamische Umgebungsvariablen, die verschiedenen Request und Respone Viewer oder der CLI Code Generator vereinfachen das tägliche arbeiten und sparen viel Zeit. Smart ist auch die autocompletion Funktion.

Wer auf den Geschmack gekommen ist sollte sich auf der Download Seite die Testversion herunterladen. Auch wenn der Preis von aktuell 30 Dollar nicht gerade günstig erscheint, finde ich lohnt sich diese Investition für den professionallen Einsatz. Wenn allerdings nur aus Spaß an der Freude ein paar offene Webservices getestet werden sollen, ist auch der Java RestClient oder jeder Browser Erweiterung durchaus ausreichend.

Das könnte auch interessant sein...

Schreibe einen Kommentar