Google will es wissen: Google+ erscheint

Es wurde lange Zeit spekuliert und nun ist es offiziell. Google wird sich in Zukunft unter die sozialen Netzwerke mischen. Diese Information wurde nun offiziell im Google Blog vorgestellt.
Google+ besteht aus einigen Elementen, die die Nutzung grundlegend von Facebook unterscheiden soll. +Circles, +Sparks, +Hangouts, +Mobil und +Huddle sollen den Unterschied machen.

Wir möchten die Nuancen und die Vielfalt der menschlichen Kommunikation in unserer Software widerspiegeln. Wir möchten Google weiter verbessern, indem wir euch, eure Kontakte und eure Interessen bei unseren Produkten mit einbeziehen. Mit diesem Gedanken ist das Google+ Projekt entstanden

heißt es offiziell. Im folgenden werden die einzelnen Google Elemente kurz vorgestellt. Beginnend mit dem offiziellen Google+ quick Video.

+Circles

Mit den Circles werden deine „Freunde“ nicht einfach nur Freunde im Web sein. Es sollen nicht einfach alle über einen Kamm geschert werden. Circles ermöglicht es, die Freunde zu gruppieren und somit selbst Herr über die Informationen zu werden, die im Web an deine gezielten Freunde verteilt werden. Deine Familie wird es wahrscheinlich weniger interessieren, was du deinen Studienkollegen mitzuteilen hast. Private Familienfotos hingegen sollen vielleicht auch nicht jedermann sehen dürfen. Aus diesem Grund hat Google Circles in das Leben gerufen, um Informationen gezielt an bestimmte Gruppen zu veröffentlichen.

+Sparks

Die Sparks Funktion soll zu mehr Unterhaltung im World Wide Web führen. Hierbei sollen persönliche Interessen als Grundlage eine Unterhaltung dienen.

Dank der Internet-Expertise von Google liefert Sparks einen Feed an packenden Inhalten aus dem Web zu jedem beliebigen Thema, in über 40 Sprachen. Fügt einfach eure Interessen hinzu, und ihr habt immer etwas zum Anschauen, Lesen und Teilen – mit genau dem richtigen Freundeskreis.

+Hangouts

Hangout ist vom Prinzip eine Chatfunktion, wie sie Skype anbietet. Hierbei geht es darum, zwanglose Treffen mit mehreren Benutzern zu verbinden.

+Mobil

Selbstverständlich bietet Google als Android Vermarkter auch einen mobilen Einsatz des neuen sozialen Netzwerkes an. GPS, Kameras, und SMS-Austausch spielen hierbei selbstverständlich eine Rolle. Jedem Nutzer ist es selbst überlassen, ob die GPS Daten mit übertragen werden.
Fotos sollen nicht nur einfach in der Hosentasche auf dem Handy verstauben, sie sollen mit Freunden geteilt werden. Mit wenig Aufwand können die gerade geschossenen Bilder in die Cloud gelegt und unmittelbar den Freunden veröffentlicht werden.
Die passende Android App gibt es bereits im AndroidMarket. Der App Store soll in Kürze ebenfalls aktualisiert werden.

+Huddle

Über einen Gruppenchat soll die Zukunft einfacher planbar sein. Änderungen bekommen die Betroffenen unmittelbar mitgeteilt oder können aber auch gemeinsam geplant werden. Ziel ist es, das jeder bei der Wochenendplanung ein Wörtchen mitreden kann.

Noch überwiegt die Vorfreude

Zur Zeit ist Googles neue soziale Welt nur mit Eintrittskarte zu bewundern. Da sich Google+ aktuell noch in der Testphase befindet, dürfen sich Early Adopter gerne auf die Warteliste setzen lassen. Alle anderen dürfen sich jetzt bereits die mobile Website plus.google.com anschauen.

Da nach eigenen Angaben über eine Milliarde Nutzer Google vertrauen, wird es in Zukunft spannend werden, wie sich der Machtkampf zwischen Google+ und Facebook ausbreitet.