Client-Server Architektur – Fat Client

Um einen kleinen Einstieg in die Informatik und der Client-Server Architektur zu gewähren, werden im Laufe der nächsten Zeit zunächst die Grundlagen der wesentlichen Architekturen grob beschrieben. Hierbei handelt es sich konkret um folgende Architekturen:

Fat Client

Fat Client Anwendungen sind auch unter dem Namen Desktop Anwendungen oder
Thick Client bekannt. Dies ist der einfachste Fall einer Client-Server Architektur. Da die Präsentationsschicht und die Logikschicht bei dem Benutzer liegen, ist die Fat-Client Architektur eine zweischicht Architektur. Lediglich die Auslagerung der Daten findet auf dem Server statt, wobei dieser dabei weitestgehend entlastet werden soll. In vielen Fällen können Fat Client Anwendungen auch ohne Server laufen, solange kein Datenaustausch gespeichert oder nachgeladen werden muss. Alternativ können Dokumente auch auf dem Client Computer gespeichert werden.

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Fat-Client Anwendungen werden in der Regel in C++, Java oder .NET geschrieben.
Um eine möglichst einfache und intuitive Bedienung zu leisten, werden Fat Client Anwendungen in dem Look and Feel des jeweiligen Betriebssystems entwickelt. Der Aufwand der Administration ist bei Fat Client Anwendungen schwieriger einzustufen als bei den nachfolgenden Architekturen, da jeder Client aufgrund der unterschiedlichen Plattformen oft individuell eingerichtet und gewartet werden muss. Um einen reibungslosen Programmablauf zu gewährleisten, wird oftmals für die Ausführung eines Fat Clients ein leistungsstarker Computer vorausgesetzt. Dies führt oft zu einem erheblichen Mehrkostenaufwand, da überholte Computer seltener eingesetzt werden können.