Migrationsformen in der Informatik

In der Informatik gibt es diverse Arten von Migrationen. Die Anwendungsmigration, die Datenmigration, die Hardware- sowie Softwaremigration. Allgemein lässt sich sagen, dass es sich um ein Verfahren handelt, bei dem ein wesentlicher Teil des bestehenden Systems in ein anderes gewechselt wird.

Anwendungsmigration

Bei der Anwendungsmigration handelt es sich um einen Relaunch einer bereits bestehenden Anwendung. Hierbei werden Kernspezifikationen in der Regel beibehalten. Es wird beispielsweise von einer Anwendungsmigration gesprochen wenn vorhandene alte Technologien durch neue Technologien ersetzt werden.

Datenmigration

Die Datenmigration hingegen behält ausschließlich die bereits vorhandenen Daten aus der Persistenzschicht. Dies passiert in der Regel bei Upgrades oder auch wenn eine Anwendung durch eine aktuellere, umfangreichere Applikation getauscht wird.

Hardwaremigration

Steht ein Umzug der Anwendung auf einen neuen Server an, wird von einer Hardwaremigration gesprochen. Hiermit ist oft eine Softwaremigration verbunden da zwangsweise die Schnittstellentreiber ausgetauscht werden und somit nicht zwingend
eine unproblematische Übernahme der Software gewährleistet werden kann.

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Softwaremigration

Wird eine RCP Anwendung in eine RAP Applikation portiert, ist von einer Softwaremigration die Rede. Hierbei werden wesentliche Bestandteile der bereits vorhandenen Anwendungen in die neue Applikation übernommen. In diesem Zusammenhang liegt der Fokus bei der Wiederverwendung der größtmöglichen Schnittmenge an Daten. Oftmals werden diverse Tools zur Vereinfachung der Migration in Gebrauch gezogen. Ein solches Hilfsmittel ist jedoch bei der Umstellung eines RCP Programmes nicht vorhanden, wodurch zusätzliche Handarbeit notwendig wird. Eine andere Form einer Softwaremigration wäre zum Beispiel der Umstieg vom Betriebssystem Windows auf
Linux.